Die Schwelle

warum รœbergรคnge im Leben heilige Rรคume sind

Es gibt in unserem Leben Zeiten, in denen nichts mehr so ist wie es vorher einmal war und zugleich noch nicht so ist, wie es werden kรถnnte.

Diese ZwischenZeiten nennen wir SchwellenZeiten, in dieser Zeit stehen wir zwischen den Welten. Eine Phase, in der die alte Form des Lebens sich beginnt zu lรถsen, ohne, dass das Neue schon komplett sichtbar ist.

Oft versuchen wir Menschen in dieser Zeit ganz schnell diese Zeit/Phase zu รผberwinden, gar zu optimieren, eben einfach so schnell wie mรถglich ~ wieder โ€žnormalโ€œ zu funktionieren.

Doch wenn Du bereits Schwellen erlebt hast, dann weiรŸt Du, dass sich Schwellen nicht einfach รผberspringen lassen.

Sie wollen betreten werden.

Seit Zeiten wissen wir Menschen um diese besonderen Rรคume, begleiten diese รœbergรคnge mit Ritualen, Geschichten und mit Zeiten in der Gemeinschaft.

Geburt. Kindheit. Pupertรคt. Erwachsenwerden. Wechseljahre. Hochzeit. Trennung. Krankheit. Tod.

All das sind Schwellen, Momente, in denen uns das Leben anhรคlt. Es sind Zeiten, in denen sich etwas in uns ganz tief verรคndert und unsere Wahrnehmung, unser Bewusstsein feiner wird.

Wer bin ich? Wer bin ich jetzt? Was bleibt? Was will Neues entstehen? Von was kann ich Abschied nehmen oder auch von was muss ich Abschied nehmen?

Was darf ich begrรผรŸen?

Es ist eine heilige Zeit.

Vielleicht braucht es in solchen Zeiten weniger Antworten, sondern mehr Vertrauen.

Wenn wir uns auf eine Schwelle einlassen, entdecken wir oft etwas vรถllig Unerwartetes.
Eben, dass zwischen Ende und Anfange in Raum liegt, eine Schwelle, die uns dient.

Hรผterin der Schwelle ยท Schwellenweberin
Schwellentanz

Recent Posts


Archive