
SchwellenTanz
Alexandra Shakti AhnenFrau
… und das, was Du in mir wiedererkennst.
–
In alten Zeiten suchten Menschen Orte auf,
an denen die Schleier zwischen den Welten dünner waren.
Man sagte, es gab Frauen,
die an solchen Schwellen bleiben konnten.
Nicht, um zu führen.
Nicht, um zu erklären.
Sondern um da zu sein, bis sich etwas zeigt.
–
Solche Ort entstehen und gibt es auch heute.
SchwellenTanz ist einer von ihnen.
–
Es gibt Momente, in denen etwas durchlässig wird.
Unsichtbar.
Doch spürbar.
Im Körper.
Im Atem.
In diesem leisen Wissen, dass sich etwas verändert.
–
Vielleicht kennst Du das.
–
In solchen Zeiten braucht es niemanden, der erklärt.
Sondern jemanden, der bleibt.
Auch dann, wenn es unklar wird.
Eng.
Still.
Oder weit.
–
Nichts wird festgehalten.
Nichts fällt auseinander.
–
Das, was sich zeigt,
hat oft keinen Namen.
–
Und vielleicht bist Du gerade an so einem Ort.